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Astor Piazzollas Tango Nuevo

 

in ungewöhnlicher Besetzung. Die Musiker haben die meist für Quintett geschriebenen Kompositionen für Piano, Saxofon und Kontrabass bearbeitet, jonglieren virtuos mit den Stimmen, tauschen sie aus, verflechten sie. Hinzu kommen Qualitäten ihrer musikalischen Herkunft, straffes "bouncy" time-Empfinden des Jazz, subtile Agogik und farbige Klanggestaltung der Klassik.

Als Piazzolla 1992 starb, hinterliess er eine wunderbare Sammlung von Kompositionen und Aufnahmen, die geradezu einladen dieses Erbe weiterzuführen, sich von der Leidenschaft und Beseeltheit seiner Musik zu neuen Klängen, Experimenten und Interpretationen verführen zu lassen.

Dies war der Ausgangspunkt für die Tango Nuevo - Begeisterung der Pianistin Elena Szirmai, als sie vor einigen Jahren zunächst mit Saxofonist Otmar Kramis im Duo Piazzollas Musik zu spielen begann und nun mit Bassist Herbert Kramis zur idealen Form des Trios fand.

Dank intensiver Zusammenarbeit und langjähriger Freundschaft gelingt es dem Trio, über die blosse Interpretation hinaus der Musik Piazzollas durch Erweiterung und Improvisation einen eigenen Stempel aufzudrücken. Sie sind nicht die ersten, die Piazzollas Musik entdeckt haben, aber sicher Musiker, die dessen kompositorisches Erbe auf den Punkt bringen.

Das Trio Szirmai-Kramis verspricht ein intensives musikalisches Erlebnis, wobei Handwerk im Dienste der Musik und präzises Zusammenspiel vor „Solo-ismus" steht.